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"Die Entdeckung der Homöopathie"
Enttäuscht von den spekulativen Grundlagen der herkömmlichen Medizin sucht der Arzt Samuel Hahnemann nach einer zuverlässigen Heilmethode.
Er ist getrieben von dem Verlangen, kranken Menschen zu helfen und das Geheimnis der Genesung zu erfassen. Kompromisslos riskiert er die eigene Gesundheit mit seinen Selbstversuchen, um Arzneistoffe am gesunden Organismus zu erproben. Er öffnet sein Haus dem rasenden Geisteskranken Klockenbring.
Nach intensiver, aber erfolgloser Therapie mit den herkömmlichen Brechmitteln entscheidet sich Hahnemann für seinen eigenen therapeutischen Weg. Er lässt den geheimen Kanzleirat toben, gewährt ihm manche Freiheiten und stellt ihm ein Klavier zur Verfügung, ein Instrument, das der Patient seit Kindestagen virtuos beherrscht. Zusätzlich verabreicht er ihm nach umfassender Anamnese den Stechapfel (lat. datura stramonium). Kann Hahnemann Klockenbrings „gesunden Verstand“ wiederherstellen?
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